Intranet-Plattform für einen Freizeitpark.
Ein Betrieb, dessen tägliche Abläufe zwischen Papier, Excel und drei verschiedenen Insellösungen verteilt waren. Wir haben ein zentrales System gebaut, das alle Prozesse zusammenführt – Gäste-Seite, Backoffice, Buchhaltung, alles in einer Software.
Ausgangslage
Buchungen kamen per Telefon und E-Mail herein und wurden handschriftlich in einen Kalender übertragen. Gutscheine wurden in einer Tabelle geführt, deren aktuelle Fassung regelmäßig unklar war. Die Rechnungsstellung lief in einem eigenen Programm, in das jemand die Daten erneut eintippte. Bei jedem Schritt konnte etwas verloren gehen – und ging es gelegentlich auch.
Herausforderung
Die eigentliche Schwierigkeit war nicht die Zahl der Funktionen, sondern die Gleichzeitigkeit: Der öffentliche Buchungsbereich, das interne Backoffice und die Buchhaltung mussten dieselben Daten sehen, ohne sich gegenseitig zu blockieren. Dazu kam die Gutschein-Logik, die buchhalterisch sauber getrennt sein muss – ein verkaufter Gutschein ist noch kein Erlös, sondern eine Verbindlichkeit.
Was gebaut wurde
- Slot-Buchungssystem mit öffentlichem Kundenportal
- Besucherverwaltung für Veranstaltungen in eigenen Räumen – von der Anfrage bis zur Teilnehmerliste
- Komplettes Gutschein-System: Online-Shop, Ausgabe vor Ort, QR-Code-Einlösung und Restwert-Verfolgung
- Vollständige Buchhaltung inkl. Rechnungsprogramm
- Mahnwesen mit Zahlungsstatus
- Slot- und Kapazitäts-Management für die Betriebsleitung
Ergebnis
- Zettelwirtschaft abgeschafft
- Keine doppelte Erfassung mehr zwischen Buchung und Rechnung
- Buchungen laufen digital durch, ohne manuelle Übertragung
- Buchhaltung lässt sich mit einem Klick abschließen
- System läuft heute im täglichen Live-Betrieb
Technisch
Java mit Spring Boot im Hintergrund, Flutter für die Oberflächen, PostgreSQL als Datenbank, gehostet auf deutschen Servern. Bewusst verbreitete Technik – damit der Code auch in einigen Jahren noch von anderen gelesen und weiterentwickelt werden kann.

