Wenn ihr nicht nur intern digitalisieren, sondern euren Kunden eine eigene Plattform anbieten wollt: Buchungssysteme mit Kundenportal, Slot-Verwaltung, Zahlungsabwicklung und Mandantenfähigkeit – vom einzelnen Betrieb bis zum Netzwerk.

Viele Plattformen entstehen zufällig. Ein Betrieb lässt sich etwas bauen, das gut funktioniert, und der erste Kollege fragt, ob er es mitbenutzen darf. Aus einer internen Lösung wird ein Angebot – und in diesem Moment ändern sich die Anforderungen grundlegend.
Der Unterschied liegt nicht in den Funktionen, sondern in der Trennung: Mehrere Betriebe müssen dieselbe Software nutzen, ohne je die Daten des anderen zu sehen. Das nachträglich einzuziehen ist deutlich teurer, als es von Anfang an vorzusehen – auch wenn zu Beginn nur ein Betrieb damit arbeitet.
Wenn ihr ahnt, dass aus eurem Werkzeug einmal ein Produkt werden könnte, sollte das im Konzept stehen. Es kostet am Anfang wenig und später viel.
Die Seite, die eure Kunden sehen. Sie muss auf dem Handy funktionieren, ohne Erklärung verständlich sein und die Fälle abdecken, die im Alltag vorkommen: Änderung, Absage, Gruppenbuchung, Gutschein einlösen. Jede Nachfrage, die hier nicht entsteht, spart euch einen Anruf.
Zeitfenster mit unterschiedlicher Kapazität, Sperrzeiten, Personalbindung, Vorlaufzeiten. Was auf den ersten Blick nach einem Kalender aussieht, ist der anspruchsvollste Teil einer Buchungsplattform – besonders dann, wenn mehrere Ressourcen gleichzeitig frei sein müssen.
Anzahlung, Restzahlung, Storno mit Teilerstattung, offene Posten. Wir binden etablierte Zahlungsdienstleister an, statt das selbst zu bauen – bei Geld sind erprobte Wege die richtige Wahl. Was wir bauen, ist der Ablauf drumherum: Wann wird gemahnt, was passiert bei Rücklastschrift.
Jeder Betrieb bekommt seinen abgetrennten Bereich, mit eigenen Daten, eigenem Erscheinungsbild und eigenen Nutzern. Sauber getrennt, damit auch bei einem Fehler in der Anwendung keine Daten über Betriebsgrenzen sichtbar werden. Diese Trennung gehört ins Fundament, nicht in die Oberfläche.
Wenn ihr die Plattform vermietet, braucht ihr eine Abrechnung: Wer nutzt welche Module, wie viele Zugänge, was kostet das im Monat. Dazu Rechnungsstellung, Zahlungsstatus und ein Blick darauf, welcher Kunde gerade in der Testphase ist.
Vom ersten Betrieb bis zum fünfzigsten sollte kein grundlegender Umbau nötig sein. Das erreicht man weniger durch besondere Technik als durch frühe Entscheidungen – getrennte Daten, saubere Schnittstellen, keine fest verdrahteten Annahmen über „den einen Betrieb".
Mehrere Betriebe nutzen dieselbe Software, sehen aber nur ihre eigenen Daten. Technisch trennen wir die Daten so, dass ein Zugriff über die Betriebsgrenze hinweg auch bei einem Programmfehler nicht möglich ist – nicht nur durch eine Abfrage in der Oberfläche.
Ja, das ist üblich: eigenes Logo, eigene Farben, eigene Adresse auf Rechnungen und in E-Mails. Wie weit das geht, ist eine Frage des Umfangs – von wenigen Einstellungen bis zur vollständig eigenen Oberfläche.
Entweder ihr rechnet selbst ab und wir liefern die Grundlage dafür, oder die Plattform stellt die Rechnungen automatisch. Beides ist machbar; die zweite Variante ist aufwendiger, spart aber laufende Arbeit.
Dann bauen wir für einen Betrieb – legen die Trennung aber im Fundament an. Das kostet zu Beginn wenig zusätzlich und erspart später einen Umbau, der leicht ein Vielfaches kostet.
Bevor du in ein Projekt investierst, schauen wir gemeinsam auf deine Abläufe – kostenlos und unverbindlich. Am Ende hast du eine klare Einschätzung, ob eine Individuallösung überhaupt der richtige Weg ist.