Große Individualprojekte folgen selten einem einzigen Muster – aber sie fallen fast immer in eine dieser vier Kategorien. Welche zu euch passt, klärt sich meist schon im Erstgespräch.

Die Zuordnung ist einfacher, als sie klingt. Geht es um Abläufe, die innerhalb eures Betriebs stattfinden – Dokumente, Absprachen, Zuständigkeiten –, dann ist es ein internes Portal. Geht es um die Wertschöpfung selbst, also Auftrag, Ware, Leistung, Rechnung, dann ist es ein ERP-Vorhaben.
Wollt ihr die Software nicht nur selbst nutzen, sondern euren Kunden anbieten, ist es eine Plattform – und damit ein anderes Vorhaben, weil die Trennung mehrerer Betriebe von Anfang an ins Fundament gehört. Und wenn schon etwas da ist, das niemand mehr anfassen mag, ist es eine Modernisierung.
Viele Projekte kombinieren zwei davon. Ein Freizeitpark, der ein internes Portal bekommt und daraus später eine Plattform für Partnerbetriebe macht, ist kein Sonderfall, sondern der Normalfall.
Selten steht ein Projekt allein. Mobile Apps, Schnittstellen zu vorhandenen Systemen, KI-Werkzeuge für die Routinearbeit, Sensordaten, Auswertungen und Kundenportale kombinieren sich mit einer der vier Hauptkategorien.
Das ist normal und auch nicht eure Aufgabe. Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir das gemeinsam ein – oft stellt sich dabei heraus, dass das eigentliche Problem kleiner ist als gedacht.
Ja, das ist eher die Regel. Wichtig ist nur, dass man das früh weiß: Wer ahnt, dass aus dem internen Werkzeug später ein Produkt für Kunden wird, sollte die Mandantentrennung von Anfang an vorsehen.
Ja. Eine einzelne Schnittstelle oder ein abgegrenztes Werkzeug ist oft die sinnvollere Lösung als ein großes System – und beginnt im vierstelligen Bereich.
Unabhängig davon, welche Projektart es wird, gelten dieselben Regeln. Der Quellcode gehört euch – vollständig, mit allen Rechten, samt Dokumentation und Betriebsanleitung. Ihr könnt selbst hosten, selbst weiterentwickeln oder jemand anderen beauftragen.
Der Preis steht fest, bevor gebaut wird. Nicht im Erstgespräch – da wäre es geraten –, sondern nach dem Konzept-Workshop, in dem gemeinsam festgelegt wird, was entsteht und was ausdrücklich nicht.
Und wir setzen auf verbreitete Technik. Java mit Spring Boot, Flutter, PostgreSQL – nichts Exotisches. Der Grund ist nicht Bequemlichkeit, sondern eure Unabhängigkeit: Ihr sollt in fünf Jahren jemanden finden, der den Code lesen kann.
Was in jedem Projekt am Anfang steht, ist die kostenlose Prozess-Analyse: ein Blick auf eure Abläufe, bevor irgendjemand über Software spricht. Manchmal endet sie mit der Empfehlung, kein Projekt zu starten – weil ein fertiges Produkt genügt oder eine Schnittstelle zwischen euren vorhandenen Systemen reicht.
Bevor du in ein Projekt investierst, schauen wir gemeinsam auf deine Abläufe – kostenlos und unverbindlich. Am Ende hast du eine klare Einschätzung, ob eine Individuallösung überhaupt der richtige Weg ist.