Angebote, Rechnungen, Projekte, Zeiterfassung, Lager und Bautagebuch braucht jeder Handwerksbetrieb. Unterschiedlich ist, wie aufgemessen, kalkuliert und abgerechnet wird. Darum ist EasyFlowTech kein Branchenpaket, sondern eine Software, die du dir mit eigenen Positionen und Vorlagen auf dein Gewerk einstellst. Hier steht, wie das in acht Gewerken konkret aussieht.
Trockenbau
Aufmaß nach Fläche, viele Positionen pro Angebot, Abschlagsrechnungen über Wochen.
Im Trockenbau entstehen Angebote mit vielen gleichartigen Positionen — Quadratmeter Ständerwerk, laufende Meter Anschlussfuge, Stückzahlen für Revisionsklappen. Die Positionen legst du einmal an und übernimmst sie ins nächste Angebot, statt sie neu zu tippen. Zieht sich ein Objekt über Wochen, rechnest du in Abschlägen ab: Das Projekt führt mit, welche Mengen je Position schon abgerechnet sind, sodass die Schlussrechnung am Ende aufgeht.
Maler und Lackierer
Viele kleine Aufträge parallel, Materialabruf auf der Baustelle, saubere Fotodokumentation.
Malerbetriebe arbeiten selten an einem Objekt: Mehrere Baustellen laufen gleichzeitig, und die Stunden müssen dem richtigen Auftrag zugeordnet werden. Die Zeiterfassung läuft deshalb per App direkt vor Ort und hängt am Projekt. Der Zustand vor Arbeitsbeginn — Risse, Altanstrich, Feuchtigkeitsspuren — gehört ins Bautagebuch mit Foto und Zeitstempel; das ist die Grundlage, falls später jemand einen Schaden reklamiert, der schon vorher da war.
Elektro
Wartungsverträge, wiederkehrende Prüfungen, Material mit Seriennummern.
Im Elektrohandwerk kommt zum Projektgeschäft die Wiederholung: Prüfungen nach DGUV V3, Wartungsintervalle, turnusmäßige Begehungen. Termine und zugehörige Kunden hältst du in der Terminverwaltung fest. Verbautes Material mit Seriennummer wird über die Lagerverwaltung erfasst — mit Scanner, statt Nummern vom Typenschild abzuschreiben.
Sanitär, Heizung, Klima
Notdienst neben Projektgeschäft, Material aus dem Fahrzeuglager, Abrechnung am selben Tag.
SHK-Betriebe haben zwei Geschwindigkeiten: geplante Bäder und Heizungen auf der einen Seite, Störungseinsätze auf der anderen. Für den Notdienst zählt, dass der Auftrag noch am selben Tag abgerechnet wird — Material direkt beim Einsatz erfassen, Rechnung aus dem Auftrag erzeugen, elektronisch versenden. Das Fahrzeuglager führst du als eigenen Lagerort, damit du siehst, was tatsächlich noch an Bord ist.
Fliesenleger
Flächenaufmaß, Verschnitt im Angebot, Teilabnahmen je Bauabschnitt.
Beim Fliesenlegen steht und fällt die Kalkulation mit dem Aufmaß: Fläche, Verschnitt, Sockel, Übergänge. Die Positionen baust du dir einmal als Vorlage und passt nur noch die Mengen an. Bauabschnitte, die früher fertig werden, rechnest du als Abschlag ab, ohne den Überblick zu verlieren, was noch offen ist.
Raumausstatter
Material in vielen Varianten, Kundentermine vor Ort, Angebote mit Alternativen.
Raumausstatter arbeiten mit Varianten — derselbe Stoff in mehreren Qualitäten, dieselbe Arbeit in zwei Ausführungen. Im Angebot legst du Alternativpositionen an, aus denen der Kunde wählt. Aufmaßtermine beim Kunden landen in der Terminverwaltung, die Maße direkt im Projekt.
Garten- und Landschaftsbau
Wetterabhängige Planung, Maschinenstunden, Dokumentation des Baufortschritts.
Im GaLaBau verschiebt das Wetter die Planung — umso wichtiger ist, dass der tatsächliche Arbeitsfortschritt dokumentiert ist. Das Bautagebuch hält Wetter, anwesende Personen und ausgeführte Arbeiten mit Zeitstempel fest. Maschinen- und Personalstunden erfasst du getrennt, damit die Nachkalkulation zeigt, woran ein Projekt tatsächlich verdient hat.
Zimmerei und Dachdecker
Lange Vorlaufzeiten, Materialbestellung nach Aufmaß, Nachweise für die Abnahme.
Holzbau und Dacharbeiten brauchen Vorlauf: Material wird nach Aufmaß bestellt, der Einbau folgt Wochen später. Die Bestellverwaltung hält fest, was bestellt und was geliefert ist. Für die Abnahme zählt die Dokumentation — Zwischenstände mit Foto, Datum und Wetter, bevor die nächste Schicht alles verdeckt.