Praxiswissen

Zeiterfassung im Handwerk – Was ist Pflicht und wie geht es digital?

21. April 2026 · 2 Min. Lesezeit · Von EasyFlowTech Redaktion
Zeiterfassung im Handwerk – Was ist Pflicht und wie geht es digital?

Seit dem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom September 2022 steht fest: Arbeitgeber sind verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Das gilt auch für Handwerksbetriebe – egal ob Einmann-Betrieb oder Firma mit 50 Mitarbeitern.

Was bedeutet die Zeiterfassungspflicht für Handwerker?

Konkret heißt das: Du musst Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit deiner Mitarbeiter aufzeichnen. Handgeschriebene Stundenzettel sind zwar formal noch erlaubt, aber in der Praxis fehleranfällig und zeitaufwändig.

Was muss erfasst werden?

Warum digital statt Zettel?

Die digitale Zeiterfassung bietet handfeste Vorteile:

Bußgelder bei Verstoß

Wer die Arbeitszeit nicht erfasst, riskiert Bußgelder von bis zu 30.000 Euro pro Verstoß. Spätestens wenn die Gewerbeaufsicht prüft, sollte ein lückenloses System vorhanden sein.

Fazit

Die Zeiterfassungspflicht ist kein bürokratisches Monster – mit dem richtigen digitalen Werkzeug wird sie zum Vorteil. Du sparst Zeit, vermeidest Fehler und hast die Grundlage für saubere Abrechnungen.

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