Geräte

Sunmi Geräte – Kassen, Scanner und Terminals im Überblick

22. April 2026 · 3 Min. Lesezeit · Von Maximilian Schneider
Sunmi Geräte – Kassen, Scanner und Terminals im Überblick

SUNMI baut Kassengeräte mit Android – robust, bezahlbar und mit eingebautem Drucker. Wer ein Kassensystem sucht, landet früher oder später bei dieser Marke. Die Frage ist dann meist dieselbe: Welches Gerät brauche ich eigentlich?

Dieser Überblick sortiert die Familie nach Einsatzzweck statt nach technischen Daten. Alle genannten Preise sind Nettopreise aus unserem Shop, Stand August 2026.

Erst die Frage, dann das Gerät

Bevor du Datenblätter vergleichst, beantworte drei Fragen. Danach bleiben meist nur noch zwei Geräte übrig:

  1. Steht die Kasse fest oder läuft sie mit? Tresen und Theke brauchen ein stationäres Gerät, Service am Tisch ein Handheld.
  2. Sieht der Gast das Display? Im Einzelhandel ist eine Kundenanzeige oft Pflicht – in der Gastronomie selten nötig.
  3. Muss gescannt werden? Barcode-Betrieb verlangt einen richtigen Scanner, nicht die Kamera.

Die stationären Geräte

SUNMI T3 PRO – die große Kasse

Das Spitzengerät mit 15,6-Zoll-Display und eingebautem Bondrucker. Gedacht für den festen Kassenplatz mit viel Durchsatz, wo den ganzen Tag jemand steht.

1.124,36 € netto – die Investition lohnt sich, wenn die Kasse der Mittelpunkt des Betriebs ist.

SUNMI D3 PRO – das Doppeldisplay

Die interessantere Wahl für die meisten Betriebe: Zwei Bildschirme, einer für dich, einer für den Gast. Der Kunde sieht mit, was gebucht wird – das beugt Diskussionen an der Kasse vor.

448,04 € netto. Preis-Leistungs-Sieger, wenn es stationär sein soll.

SUNMI D3 MINI – wenn der Platz knapp ist

Die kompakte Fassung des D3 PRO. Gleicher Gedanke, kleinerer Fußabdruck – für schmale Tresen, Bäckereitheken oder den Kiosk.

401,61 € netto.

Die mobilen Geräte

SUNMI V3 – das Handheld für den Service

5,5-Zoll-Display, Drucker eingebaut, passt in die Schürzentasche. Das Gerät für die Bestellaufnahme am Tisch: bonieren, Bon drucken, kassieren – ohne Weg zur Kasse.

299,46 € netto. Der klassische Einstieg für Gastronomie mit Tischbedienung.

SUNMI M3 – der günstige Begleiter

Das preiswerteste Gerät der Familie. Praktisch als Zweitgerät, für die Aushilfe an Markttagen oder für den Biergarten, wo nicht jeden Tag kassiert wird.

252,99 € netto.

SUNMI L2s PRO – wenn gescannt wird

Robustes Handheld mit richtigem Barcode-Scanner. Stärken liegen bei Inventur und Lager, nicht am Gasttisch – einen Bondrucker hat es nämlich nicht.

413,99 € netto.

Drei Dinge, die beim Vergleich untergehen

Der Drucker gehört dazu – meistens

Bei T3, D3 und V3 ist der Bondrucker eingebaut. Beim L2s PRO nicht. Wer das übersieht, kauft nachträglich einen Drucker dazu und hat plausibel gerechnet, aber falsch.

Android heißt nicht automatisch aktuell

Achte auf den Zusatz GMS-EDLA in der Bezeichnung. Diese Geräte sind von Google zertifiziert und bekommen Sicherheits­updates. Ohne diese Zertifizierung wird ein Kassengerät nach ein paar Jahren zum Risiko – und es hängt dauerhaft im Netz.

Die TSE gehört zur Kasse, nicht zum Gerät

Das ist der teuerste Denkfehler beim Hardwarekauf: Kein SUNMI-Gerät macht deine Kasse von allein rechtssicher. Die technische Sicherheitseinrichtung nach § 146a Abgabenordnung kommt von der Kassensoftware. Beim Vergleich also nicht nur das Gerät anschauen, sondern fragen, was TSE und Betrieb monatlich kosten.

Welches Gerät für welchen Betrieb?

Ein Rat zum Schluss

Kauf nicht das größte Gerät, sondern das passende. Ein D3 PRO für 448 Euro, das täglich genutzt wird, ist mehr wert als ein T3 PRO für über tausend, dessen halbes Display leer bleibt.

Und teste vorher, ob die Kassensoftware wirklich auf dem Gerät läuft, das du ins Auge fasst. Android ist nicht gleich Android – Displaygröße und Seitenverhältnis entscheiden darüber, ob eine Bedienoberfläche angenehm ist oder gequetscht wirkt.

Passende Hardware, fertig eingerichtet

Wir liefern SUNMI-Geraete vorkonfiguriert mit EasyFlowTech – auspacken, anmelden, loslegen. 7 Tage kostenlos testen.

Jetzt kostenlos testen →