SUNMI baut Kassengeräte mit Android – robust, bezahlbar und mit eingebautem Drucker. Wer ein Kassensystem sucht, landet früher oder später bei dieser Marke. Die Frage ist dann meist dieselbe: Welches Gerät brauche ich eigentlich?
Dieser Überblick sortiert die Familie nach Einsatzzweck statt nach technischen Daten. Alle genannten Preise sind Nettopreise aus unserem Shop, Stand August 2026.
Erst die Frage, dann das Gerät
Bevor du Datenblätter vergleichst, beantworte drei Fragen. Danach bleiben meist nur noch zwei Geräte übrig:
- Steht die Kasse fest oder läuft sie mit? Tresen und Theke brauchen ein stationäres Gerät, Service am Tisch ein Handheld.
- Sieht der Gast das Display? Im Einzelhandel ist eine Kundenanzeige oft Pflicht – in der Gastronomie selten nötig.
- Muss gescannt werden? Barcode-Betrieb verlangt einen richtigen Scanner, nicht die Kamera.
Die stationären Geräte
SUNMI T3 PRO – die große Kasse
Das Spitzengerät mit 15,6-Zoll-Display und eingebautem Bondrucker. Gedacht für den festen Kassenplatz mit viel Durchsatz, wo den ganzen Tag jemand steht.
1.124,36 € netto – die Investition lohnt sich, wenn die Kasse der Mittelpunkt des Betriebs ist.
SUNMI D3 PRO – das Doppeldisplay
Die interessantere Wahl für die meisten Betriebe: Zwei Bildschirme, einer für dich, einer für den Gast. Der Kunde sieht mit, was gebucht wird – das beugt Diskussionen an der Kasse vor.
448,04 € netto. Preis-Leistungs-Sieger, wenn es stationär sein soll.
SUNMI D3 MINI – wenn der Platz knapp ist
Die kompakte Fassung des D3 PRO. Gleicher Gedanke, kleinerer Fußabdruck – für schmale Tresen, Bäckereitheken oder den Kiosk.
401,61 € netto.
Die mobilen Geräte
SUNMI V3 – das Handheld für den Service
5,5-Zoll-Display, Drucker eingebaut, passt in die Schürzentasche. Das Gerät für die Bestellaufnahme am Tisch: bonieren, Bon drucken, kassieren – ohne Weg zur Kasse.
299,46 € netto. Der klassische Einstieg für Gastronomie mit Tischbedienung.
SUNMI M3 – der günstige Begleiter
Das preiswerteste Gerät der Familie. Praktisch als Zweitgerät, für die Aushilfe an Markttagen oder für den Biergarten, wo nicht jeden Tag kassiert wird.
252,99 € netto.
SUNMI L2s PRO – wenn gescannt wird
Robustes Handheld mit richtigem Barcode-Scanner. Stärken liegen bei Inventur und Lager, nicht am Gasttisch – einen Bondrucker hat es nämlich nicht.
413,99 € netto.
Drei Dinge, die beim Vergleich untergehen
Der Drucker gehört dazu – meistens
Bei T3, D3 und V3 ist der Bondrucker eingebaut. Beim L2s PRO nicht. Wer das übersieht, kauft nachträglich einen Drucker dazu und hat plausibel gerechnet, aber falsch.
Android heißt nicht automatisch aktuell
Achte auf den Zusatz GMS-EDLA in der Bezeichnung. Diese Geräte sind von Google zertifiziert und bekommen Sicherheitsupdates. Ohne diese Zertifizierung wird ein Kassengerät nach ein paar Jahren zum Risiko – und es hängt dauerhaft im Netz.
Die TSE gehört zur Kasse, nicht zum Gerät
Das ist der teuerste Denkfehler beim Hardwarekauf: Kein SUNMI-Gerät macht deine Kasse von allein rechtssicher. Die technische Sicherheitseinrichtung nach § 146a Abgabenordnung kommt von der Kassensoftware. Beim Vergleich also nicht nur das Gerät anschauen, sondern fragen, was TSE und Betrieb monatlich kosten.
Welches Gerät für welchen Betrieb?
- Restaurant mit Tischbedienung: D3 PRO am Tresen, dazu ein oder zwei V3 für den Service
- Café oder Bäckerei: D3 MINI reicht – schneller Verkauf, wenig Platz
- Imbiss oder Foodtruck: V3 allein, mobil und mit Drucker
- Einzelhandel mit Barcodes: D3 PRO plus L2s PRO für die Inventur
- Großer Betrieb mit festem Kassenplatz: T3 PRO
Ein Rat zum Schluss
Kauf nicht das größte Gerät, sondern das passende. Ein D3 PRO für 448 Euro, das täglich genutzt wird, ist mehr wert als ein T3 PRO für über tausend, dessen halbes Display leer bleibt.
Und teste vorher, ob die Kassensoftware wirklich auf dem Gerät läuft, das du ins Auge fasst. Android ist nicht gleich Android – Displaygröße und Seitenverhältnis entscheiden darüber, ob eine Bedienoberfläche angenehm ist oder gequetscht wirkt.
